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Eines der beliebtsten erzgebirgischen Erzeugnisse ist zweifellos die Weihnachtspyramide. Um das Jahr 1800 entstanden im Erzgebirge die ersten, mit Hilfe von Warmluft sich drehenden, Pyramiden.
Die Entwicklung geht aber weit ins 16. Jahrhundert zurück. Die Funktion einer Pyramide ist eigentlich leichtverständlich. Eine Welle wird auf einer Glasscheibe gelagert und oben mit einem Flügelrad versehen. Die an der Pyramide angebrachten Kerzen erzeugen Warmluft, diese steigt nach oben und versetzt das Flügelrad und die Welle in die drehende Bewegung. Heutzutage unterscheidet man Stab-, Stockwerk-, Göpel- und Turm-Pyramiden, wobei die Stabpyramide wohl die älteste Form der Drehpyramiden ist. Zur Darstellung, auf den einzelnen Etagen, kommen Bergbauszenen, bilblische Geschichten, dörfliches Leben und Märchendarstellungen zur Geltung.